Faulenzertage

Mein Frühstücksei beißt mich in die Nase.

Im Bad

diskutiert der Fön mit mir über

die Bösartigkeit

des Objekts.

Der Toaster will es ganz genau wissen

und zieht sich selbst den Stecker.

Der einzige Freund an solchen Tagen,

mein Bett.

Es schließt mich zärtlich in seine

Arme,

ich schlafe beruhigt ein,

glaubend es sei nur ein Traum.

Als ich aufwache,

bin ich tot.

 

(Karlsruhe, 28.02./29.03.92)